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Eine Diät, ich bin doch nicht blöd...

so oder so ähnlich hätte ich sicher 2006 geantwortet wenn mir jemand vorgeschalgen hätte abzunehmen. Dann war da aber dieses Sodbrennen, dass mich um den Schlaf brachte. Die Feste zum Jahresende (Weihnachten, unsere Hochzeit, mein Geburtstag, Silvester) haben dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt, nein, ehrlich es gab einfach zu viel zu gutes Essen und zu viel Alkohol und ich hatte wirklich Probleme.

Ich war also beim Arzt und habe ihm mein Leid geklagt und der hat schlicht von mechanischen Problemen gesprochen – kurz, der dicke Bauch drückt Nachts zu sehr auf den Magen und mir vorgeschalgen doch etwas abzunehmen. Ich habe mich bis dahin wirklich nicht dick gefühlt... aber ich habe meinem Doktor vertraut und mir einen Arzt, einen Diätspezialisten gesucht.

Phase eins: 4. - 23. Januar

Die Theorie ist einfach: wir entziehen dem Körper vollständig Fett, Zucker und Kohlehydrate und zwingen ihn, Energie durch Verbrennung von Eiweißen mit körpereigenem Fett zu erzeugen. Damit dadurch keine Muskelmasse verbraucht wird geben wir ihm reichlich Eiweiß.
Frühstück
Mein Frühstück zu dieser Zeit war wahnsinnig ausgewogen: 2 Eier und 100g Geflügelschinken... unglaublich wie schnell man sich an sowas gewöhnt, das gute Nutella oder Schoko-Müßli vergisst und einen wirklichen Heißhunger auf englisches Frühstück entwickelt.
Mittag- und Abendessen
Jeweils 250g Fleisch oder noch besser Fisch: Thunfisch (ohne Öl), Krabben (ohne Öl), Lachs (geräuchert), Schinken, Geflügelschinken, Carpaccio, Bündnerfleisch, Bresaola. Und natürlich immer die guten (teuren) Sachen. Zum Abendessen durfte es dann auch mal Rind oder Kalb sein. Dazu gab's drei Tassen à 250ml Gemüse: Broccoli, Blumenkohl, Chicoré, Spinat, Champignons, Gurke, Radieschen, grüner Paprika, Zucchini, Fenchel, Staudensellerie
Getränke
Zwei Liter Wasser waren Pflicht, danach gab's dann “Sprite Light”, “Ice Tea Light”, “Coca Cola Light” oder “Coca Cola Zero” - unglaublich wie man sich an so'n Zeug gewöhnen kann. Ausserdem war da noch der Luxus von vier bis fünf Tassen schwarzem Kaffee oder Tee ohne Mich und Zucker. Kein Alkohol.
Gewürze
Zum Würzen durfte ich mir über den Tag zwei (2!) Esslöffel Olivenöl, drei Kaffeelöffel Essig oder Zitronensaft sowie ein wenig pulverisierte Gewürze (Knoblauch, Zwiebel, Kräuter) jedoch kein Salz und kein Pfeffer genehmigen.
Damit keine Mangelerscheinungen auftraten gab es dann noch Vitamintabletten sowie Kalium um Calcium.

Phase zwei: 23. Januar – 16. Februar

Endlich wieder Frühstück! Was war das ein Fest, als ich zum ersten Mal nach fast drei Wochen wieder Brot essen durfte. In dieser zweiten Phase durfte ich zum Frühstück wieder Kohlehydrate zu mir nehmen – vier “schöne” Scheiben Vollkornbrot mit Diätmarmelade hat mir der gute Dr. Ivlef erlaubt. Ich bin fast immer bei mehr gelandet – ich finde die belgischen Brote sind zu klein um das Attribut “schön” zu verdienen.

Ansonsten hat sich nicht viel geändert. Da ich mich beklagt hatte,dass ich ständig und vor allem Nachts Hunger hatte, durfte ich jetzt nur noch 200g Fleisch oder Fisch je Mahlzeit, und dafür vor dem Schlafengehen noch eine Dose Thunfisch und vier oder fünf Cornichons (kleine Essiggürkchen) essen.

Phase drei – Aufbauphase, seit dem 16. Februar

Frei Essen! Eigentlich ist die Aufbauphase nichts anderes als der Versuch langsam und kontinuierlich wieder “normal” zu essen. In jeder Woche gibt es 21 Mahlzeiten an die wir uns mit immer mehr “freien Essen” (Vorspeise, Hauptgericht, Nachspeise und auch Alkohol) langsam herangetastet haben. Erst eins, dann zwei, dann drei, ...viele :)

Das Ergebnis

Mir geht es gut! Ich hatte seid Anfang des Jahres kein Sodbrennen mehr und fühle mich auch sonst fitter. Insgesammt habe ich 12,5 kg verloren (davon 6 kg reines Fett – ich habe gar nicht gewußt, daß ich so viel habe!), mein Lederkombi und einige andere Hosen passen mir wieder und ich bin vor allem im Treppensteigen sehr viel flinker geworden!

Ich höre mich fast an wie ein Vertreter... Aber es stimmt, ich bin stolz, nicht dass ich so viel abgenommen habe sonder vielmehr, dass ich durchgehalten habe... und das Ergebnis kann sich auch sehen lassen – seht selbst:

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